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Nach intensiver Überholung unseres "
neuen " Hanseaten A 37 konnten wir den ersten Sommer auf der Weser
und Ostsee 2007 genießen. Trotz diverser größerer und kleiner Überraschungen
- muß wohl bei einem gebrauchtem Schiff ( leider !!! ) so sein - war es
ein Genuß mit dem Schiff unterwegs zu sein. Schon der einmalige Innenausbau
des Hanseaten ist immer wieder eine Augenweide.
Auffallend ist beim Segeln die Ruhe
auch bei Welle und stärkeren Winden. Bei raumen 8 Beaufort in der Außenelbe
mit kleiner Fock und einem Reff waren auf der Welle 11 Knoten und teilweise
sogar deutlich über 12 Knoten ( Speedoanschlag ) ein einmaliges Erlebnis.
Wenn auch ein zweites Reff sinnvoll gewesen wäre...aber fast achterlich
war das Schiff sehr gut ( sehr konzentriert !!! ) zu halten und ein
unglaubliches Erlebnis!
Allerdings braucht das Schiff mit seinen
7 To. ( ohne Rigg gewogen ) und einem von der Werft um 0,6 m verkürzten
Mast auch spürbaren Wind. Ab 4 -5 fängt er so richtig an zu laufen.
Trotz des relativ kurzen Kiel`s mit
1,55m ist auch bei etwas mehr Wind sehr gut zu kreuzen.
Allerdings ist unserer Meinung nach
der angegebene Yardstick von 94 zu optimistisch im Vergleich zu modernen
Rissen, auch die 95 - wegen des kürzeren Kiels - segelt man normaler
Weise kaum gegen leichtere und neuere Schiffstypen heraus. Dafür ist der
A 37 aber auch keine Rennziege, sondern ein phantastisches sowie schnelles
und komfortables
Tourenschiff das auch heute noch seines
Gleichen sucht.
Helge Berger
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